Lexikon

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ABDRüCKEN
Abdrücken bedeutet das Züngel nach Hinten in Richtung Schütze zu drücken bis der Schuss bricht. Obwohl man vom Abzug spricht sagt man eben nicht Abziehen sondern Abdrücken.

Absehen
Das Absehen ist die meist aus Linien gebildete Zieleinrichtung in einem Zielfernrohr oder sonstigem optischen Visier.

Absorber
Der Absorber ist eine Vorrichtung die am Laufende von Kurzwaffen angebracht wird um Gas bei der Schussabgabe kontrolliert abzuleiten. Dadurch wird die Waffe stabilisiert und ein Hochschlagen wird verhindert. Moderne Sportpistolen und Luftpistolen besitzen meist einen Absorber.

ABZUGSBüGEL
Teil der Waffe. Schützt den Abzug und vermeidet versehentliche Schussabgabe.

Abzugsstange
Die Abzugsstange ist ein Hebel der das Züngel mit der Klinke verbindet. Wird das Züngel nach hinten gedrückt, wird damit die Abzugsstange bewegt, welche diese Bewegung auf die Klinke überträgt und das Schlagstück wird ausgelöst. Die Abzugsstange ist teil des Abzugssystems.

Abzugsstop
(engl. Triggerstop) Der Abzugsstop ist eine Schraube oder sonstiges Hinderniss, welches das Züngel beim "Durchfallen" nach Schussabgabe in definierter Position stopt.

Abzugswiderstand
Der Abzugswiderstand ist die Kraft die durch Drücken des Züngels überwunden werden muss, bis der Schuss bricht. Der Abzugswiderstand ist je nach Disziplin festgelegt und wird vor Meisterschaften bei der Waffenkontrolle überprüft. Beispielsweise ist er bei der Sportpistole KK auf mind. 1000g festgelegt.

ACP
ACP ist eine Abkürzung aus dem Englisch sprachigen Raum und lautet "Automatic Colt Pistol". ACP ist der Namenszusatz einer speziellen Pistolenpatrone im Kaliber .45".

AE
AE ist eine Zusatzbezeichnung für eine bestimmte Pistolenpatrone. AE lautet ausgesprochen Action Express, und soll auf die gesteigerte Geschossgeschwindigkeit hinweisen. Bekannte Kaliber sind z.B. .50 AE

ÄUßERE ANSCHLAG
Der sog. äußere Anschlag ist die Koordination aller körperlichen Tätigkeiten des Schützen zur Schussabgabe. Man teilt diese in 5 Bereiche ein:
  1. fester Stand und Fußstellung
  2. das Aufnehmen der Waffe, Halten und Bewegen
  3. die Atmung
  4. das Zielen
  5. das Abdrücken und Nachhalten

Ballistol
Ballistol ist ein spezielles Waffenöl, welches sich ausgezeichnet zum Schutz der Metallischen Oberflächen eignet.

Bekleidung
Entsprechende Bekleidung ist für den Sportschützen sehr wichtig. Spezielle Schießschuhe für die Disziplinen Der Luftgewehr-Schütze benötigt neben Schießjacke und Schießhose spezielle Funktions-Unterwäsche in der kühlen Jahreszeit. Schießbekleidung stabilisiert den Äußeren Anschlag des Schützen.

BERDAN ZüNDHüTCHEN
Das von Hiram Berdan 1863 erfundene Zündhütchen besitzt als hervorstechendes Merkmal kein Widerlager (Ambos) für den Zünststift, sondern dieses ist als ein Teil der Hülse ausgeführt. Der Ambos im Hülsenboden mit 2 Zündlöchern ist heute noch Standard bei Militärmunition. Beim Wiederladen - also das erneute bestücken einer Hülse mit Zünder, Pulver und Geschoss - wird zumeist das sogenannte Boxer-Zündhütchen verwendet, da dies schnell entfernt werden kann.

Bezirksmeisterschaft
Der Landesverband Südbaden ist in 5 Bezirke eingeteilt. Die Bezirke richten jährlich eine Meisterschaft in allen Disziplinen aus, die Bezirksmeisterschaft. Um daran teilzunehmen muss man an der Kreismeisterschaft teilgenommen haben und zumindest die Limitringzahl erreicht haben.

Biatlon
Biatlon sind zwei Sportarten in einer. Der klassische Biatlon besteht aus Ski-Langlauf und Schießen. Die Waffe wird dabei während des Laufens in einem Tragegestell mitgeführt. Geschossen wird in der Regel mit Kleinkaliber-Gewehren mit Geradezugverschluss.

CCI
Ist eine Abkürzung für Cascade Cartridge Incorporated und ist ein Hersteller von Geschossen und Zündhütchen, und auch bei Wiederlader weit verbreitet.

CIP
Commision Internationale Permanente pour l’Epreuve des Armes à Feu Portatives. Ist eine internationale Normungs- und Prüfungskommission für Handfeuerwaffen und Munition. Aufgabe dieser Kommission ist die Normierung und Überwachung des amtlichen Beschusswesens für Jagd-, Schuss- und Verteidigungswaffen innerhalb der Beitrittststaaten von CIP.

DEVA
Abkürzung für Deutsche Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen. Die Mitarbeiter der DEVA testen verschiedene Munitionsarten und Laborierungen und publizieren ihre Ergebnisse in Wiederladetabellen.

DIOPTER
Ein Diopter ist eine Visiereinrichtung zum Anpeilen von Zielen mit dem Auge. Das Dioption besteht aus einer kleinen Runden Öffnung (Lochkimme) die in 2 Richtungen verschiebbar ist. Der Schütze bringt beim Zielen durch das Dioption die Lochkimme in Deckung mit dem Rinkorn und dem Spiegel der Zielscheibe.

DOPPELATMUNG
Der Unterschied zur Einfachatmung besteht bei der Doppelatmung darin, dass nach dem ersten Ausatmen eine kurze drucklose Zwischenatmung durchgeführt wird. Diese Zwischenatmung wird auch Zwerchfellatmung genannt.

Double Action Abzug
Double Action bezeichnet ein Abzugssystem, bei dem die Schussabgabe in 2 Schritten erfolgt. 1. Schloss spannen, 2. Schloss auslösen. Da in einer Bewegung Hahn gespannt und Ausgelöst wird, benötigt der Schütze viel Kraft dazu. Der Schuss wird weniger genau als beim Single Action Abzug. Klassische Vertreter sind z.B. Pistolen der Polizei und Revolver.

DRALL
Die Rotation eines Geschosses um seine Längsachse ist der Drall, der zur Stabilisierung der Flugbahn dient und ein "Überschlagen" des Geschosses verhindert. Der Drall ist auch verantwortlich für eine seitliche Abweichung des Projektils. Die Bezeichnung Drall wird auch für die spiralig, in die innere Laufwandung eingearbeiteten Züge verwendet.

DRUCKPUNKT
Drückt der Schütze ab, so drückt er das Züngel nach hinten, bis ein gewisser Widerstand den weiteren Weg hemmt. Dies wird als Druckpunkt bezeichnet. Erhöht man anschließend den Druck auf das Züngel,  wird der Druckpunkt überwunden und der Schuss bricht. D.H. nach Erreichen des Druckpunktes wird bis zum Schuss im Idealfall kein Weg sondern nur Druck zurückgelegt.

DSB
Abkürzung für Deutscher Schützenbund Er ist der größte Dachverband für Sportschützen in Deutschland. Mit 1.462.000 Mitgliedern (davon 357.400 Schützinnen) ist der DSB der viertstärkste Sportverband in Deutschland. Zweck des Deutschen Schützenbundes ist die Förderung und Überwachung des Sportschießens nach einheitlichen Regeln, die Regelung der Aus- und Fortbildung, die Einrichtung von Bundesligen, die Förderung des Schützenbrauchtums usw. Die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes regelt das Schießen in den verschiedenen Disziplinen der über 15.000 Schützenvereine des Verbandes. < img src="http://www.ssv-zell.org/wp-content/uploads/2012/06/Logo-DSB.gif" alt="DSB Logo" border="0" />

DUELLSCHIEßEN
Beim Duellschießen werden die Scheiben weggedreht und nach definierter Zeit (7 Sek.) wieder eingedreht für eine kurze Zeit (3 Sek.). In dieser Zeit hat der Schütze die Möglichkeit einen Schuss abzugeben. Der Schussarm muss schnell nach oben ins Ziel bewegt werden, es wirken dynamische Kräfte. Der Duellschuss erfordert eine gute Vorbereitung vom Schützen, es gibt keine 2. Möglichkeit für einen Schuss.

EINFACHATMUNG
Die Einfachatmung ist die herkömmliche Art der Atmung wärend des Schussaufbaus. Sie besagt dass einmal eingeatmet wird beim Heben der Waffe, und einmal ausgeatmet wird beim Senken der Waffe in den Haltebereich.

FEINKORN
Als Feinkorn wird das tiefer hängende Korn genannt. Dadurch entstehen tiefschüsse.

FEINWERKBAU
Feinwerkbau (Abk. FWB) ist ein deutscher Sportwaffenhersteller, insbesondere Luftgewehre und -pistolen bzw. Kleinkalibergewehre und -pistolen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Oberndorf am Neckar.

GESTRICHEN KORN
Beim gestrichen Korn bildet die Oberseite der Kimme und des Korns eine Ebene.  Dies ist stets vor Schuss abgabe zu überprüfen und zu korrigieren, da nur mit gestrichenem Korn ein präziser Schuss abgegeben werden kann.

HALTEBEREICH
Da es für keinen Schützen der Welt möglich ist, die Waffe ohne die kleinste Bewegung auf das Ziel zu richten, spricht man nicht vom Haltepunkt, sondern vom Haltebereich. Es ist der Bereich in dem man zielt wenn der Schuss abgegeben wird. Dieser Bereich wird mit zunehmender Trainingsleistung immer kleiner bis auf ein gewisses Maß.

INNERE ANSCHLAG
Im Gegensatz zum äußeren Anschlag - der ja die körperlichen Tätigkeiten beschreibt - ist der innere Anschlag die Summe aller geistigen Vorgänge wie Psyche,  Konstitution, Konzentration, innere Ruhe etc.

KALIBER
Das Kaliber (kurz Kal.; englisch caliber, kurz cal.) ist ein Maß für den Durchmesser von Projektilen. Auch der Innendurchmesser des Laufes einer Waffe wird als Kaliber bezeichnet. Handelt es sich um einen gezogenen Lauf, so unterscheidet man zwischen Innenkaliber, dem Durchmesser zwischen den Feldern (den hervorstehenden Teilen der Laufinnenwand) und dem Außenkaliber, dem Durchmesser zwischen den Zügen (den eingeschnittenen Teilen der Laufinnenwand). Oft wird das Wort Kaliber auch in der Bedeutung von Munitionstyp oder Patronentyp benutzt.

KIMME
Die Kimme ist ein Teil der Visierung. Sie sitzt auf der dem Schützen zugewanten Seite der Waffe. Die Kimme ist in der Regel eine Rechteckige Aussparung in einem Metallblättchen durch die der Schütze hindurch zielt. Bei Langwaffen oder Militärischen Waffen ist die V-Kimme - ein V-förmiger Ausschnitt - noch gebräuchlich.

Klinke
Die Klinke ist ein Mechanisches Bauteil, meist aus gehärtetem Stahl, welches das gespannte Schloss in seiner Position hält. Drückt der Schütze auf das Züngel wird die Klinke etwas gedreht oder verschoben und gibt das Schloss frei, wodurch dann der Schuss bricht. Beim Revolver ist die Klinke Teil des Hahns.

KORN
Das Korn ist der Teil der Visierung die am Laufende einer Waffe sitzt. Sie ist meist Rechteckig oder als senkrecht stehender Dreikant ausgeführt. Der Schütze zielt durch die Kimme und Visiert über das Korn die Scheibe an. Meistens ist das Korn nicht verstellbar, sondern nur die Kimme in der Breite.

LICHTHöFE
Bei der Visierung über Kimme und Korn zeigen sich im Kimmenausschnitt links und rechts des Korns je ein Lichtschein. Diese beiden werden auch Lichthöfe genannt. sind beide Lichthöfe gleich breit, ist das Korn genau in der Mitte des Kimmenausschnittes.

LINKS GEKLEMMT
Ein links geklemmtes Korn bedeutet dass der linke Lichthof schmaler als der Rechte ist, der Schuss geht nach links.

MAGAZIN
Ein Magazin ist im algemeinen ein Raum zur Lagerung. Und so ist es auch bei der Pistole. Das Magazin beherbert i.d.R. 5 Patronen, welche mit Federdruck nach oben gegen eine Blechzunge gedrückt werden. Das Magazin wird in die Pistole eingeführt, und durch den Repetiervorgang wird jedesmal eine Patrone aus dem Magazin in den Lauf geschoben.

MAGAZINSCHACHT
Teil der Pistole wo das Magazin eingeführt wird. Es gibt dabei 2 prinzipielle Varianten. Bei der ersten ist der Magazinschacht im Griff. Das hat den Vorteil dass man mehr Platz für den Lauf hat, und den Lauf auch länger macht. Bei der zweiten Variante sitzt der Magazinschacht vor dem Abzugsbügel. Diese Waffen haben i.d.R. auch einen kürzeren Lauf.

NACHHALTEN
Wer im Moment der Schussabgabe alle Konzentration und Körperspannung verliert, beeinflusst dadurch oft die Flugbahn des Geschosses. Daher soll der Schütze die Körperspannung für wenige Sekunden beibehalten und über die Visierung die Scheibe beobachten. Diesen Vorgang nennt man Nachhalten, und man vermeidet daduch Ausreiser.

PATRONENLAGER
Das Patronenlager ist nicht mit dem Magazin zu verwechseln. Es ist ein Teil des laufes, wo die Patrone eingeführt wird und auf die Abfeuerung wartet. Da die Hülse immer größer als das Geschoss ist, ist das Patronenlager auch größer im Durchmesser als der Lauf.

PRäZISIONSSCHIEßEN
Der Präzisionsschuss ist eine mehr oder weniger statisch Angelegenheit. Das bedeutet dass das Schiessergebnis nicht von der Geschwindigkeit abhängt, wie man den Schussarm hebt. Man hat genügend Zeit den Schuss abzubrechen, sich zu sammeln und von neuem beginnen. Es wirken fast ausschließlich statische Haltekräfte am Schussarm.

PUTZSTOCK
Der Putzstock ist ein in einem Griff drehbarer Metallstab mit Gewinde am Ende für verschiedene Reinigungs-Adapter, wie z.B. für Bürsten oder Filzadapter. Drehbar gelagert deshalb, weis z.B. Einigungsfilze sich in die Züge des Laufes drücken, und so dem Drall des Laufes folgen.

RANDFEUERPATRONE
Randfeuerpatronen besitzen einen Rand am Hülsenboden, in dem der Zündsatz steckt. Bei der Schussabgabe trifft der Schlagbolzen der Schusswaffe auf den vorstehenden Rand am Boden der Patrone, welche die Initialladung enthält, die das restliche Treibladungspulver entzündet.  Die bekannteste Patrone dieser Art ist die Kleinkaliberpatrone .22 lfB

RECHTS GEKLEMMT
Ein rechts geklemmtes Korn bedeutet dass der rechte Lichthof schmaler als der linke ist, und der Schuss geht nach rechts.

SCHUSSENTWICKLUNGSZEIT
Mit Schussentwicklungszeit ist die Zeit gemeint, die der Schütze benötigt für einen Schuss, begonnen mit dem Heben der Waffe bis zum brechen des Schusses.

SCHUSSPFLASTER
Das Schusspflaster ist kein Wundverband für Schusswunden, sondern ist ein Runder Aufkleber meist in den Farben Schwarz oder Weiss, der zum Abdecken von Einschusslöchern auf Schießscheiben gedacht ist.

Single Action Abzug
Single Action bezeichnet ein Abzugssystem, bei dem der Schuss mit nur 1 Aktion abgegeben wird. Das Bedeutet, dass das Schloss bereits gespannt ist, und mit nur wenig Kraft der Schuss abgegeben werden kann. Alle modernen Selbstlade-Pistolen wie z.B. die Walther GSP haben ein Single Action Abzugssystem. Single Action beim Revolver bedeutet, dass der Hahn von Hand vorgespannt wurde.

SPEKTIV
Ein Spektiv ist ein optisches Gerät - ähnlich einem Fernglas - um Einschüsse auf Schießscheiben zu beobachten. Das Spektiv besitzt fast ausschließlich nur ein Okular, d.H. man síeht nur mit einem Auge durch. Ein Spektiv kann entweder eine fest eingestellte Vergrößerung oder eine variable Vergrößerung besitzen.

SPIEGEL
Der schwarze Kreis einer Schießscheibe nennt man auch Spiegel.

SPORTPISTOLE
Eine Sportpistole ist eine Pistole mit speziellen Eigenschaften die darauf abzielen einen Präzisen Schuss abzugegen. Diese Merkmale sind i.d.R. :
  • eine längere Visierlinie
  • eine meist sehr umfangreich verstellbare Visierung
  • einen anatomisch geformten Griff mit Handkantenauflage, meist verstellbar
  • fein justierbarer Abzug mit umgangreichen Einstellmöglichkeiten
  • hochwertige verarbeitung
Die Sportpistole ist in den Kalibern .22 lfb, .32 WC und .38 anzutreffen. Sie unterscheidet sich von der Gebrauchspistole durch viele der obigen Punkte und auch durch das Kaliber.    

VFG
Abkürzung für Vereinigte Filzfabriken in Giengen/Brenz. Ein bekannter Hersteller für Reinigungsfilze für Waffen.

VISIERLäNGE
Die Visierlänge ist die Distanz zwischen Kimme und Korn. Je länger die Visierline ist, desto einfacher lassen sich Abweichungen vom Ziel feststellen, und je genauer kann gezielt werden. Die Visierlänge wird auch häufig als Visierlinie bezeichnet.

VOLLKORN
Ein volles Korn bedeutet, das Korn steht höher als die Kimmenoberseite und der Schuss geht nach oben.

VORZUGSWEG
Der Vorzugsweg ist der Weg des Züngels, zwischen seiner Normalposition und der Position des Druckpunktes. Um den Druckpunkt zu erreichen drückt man langsam aber bestimmt auf das Abzugszüngel bis ein gewisser Widerstand den weiteren Weg hemmt. Der Vorzugsweg ist  bei Sportwaffen fast immer einstellbar und sollte auch individuell auf den Schützen und dessen Fingerlänge eingestellt werden.

WALTHER
Die Carl Walther GmbH Sportwaffen, mit Sitz in Ulm und Arnsberg, zählt zu den bekanntesten und weltweit führenden Herstellern von Schusswaffen. Mit dem Namen Walther und seinem Markenzeichen – der geschwungenen „Walther-Schleife“ – verbindet man heute vor allem Selbstladepistolen für sportliches Schießen und den behördlichen Bedarf.

WECHSELSYSTEM
Ein Wechselsystem ist eine Baugruppe einer Waffe mit dieser die Waffe auf ein anderes Kaliber umgebaut werden kann. Bei einer Pistole besteht ein Wechselsystem aus Schlitten, ggf. Laufführung, ggf. Feder, ggf. Federführung und Lauf. Um ein Wechselsystem zu erwerben bedarf es einer Waffenbesitzkarte mit Eintrag einer Waffe für das das Wechselsystem bestimmt ist.

Züngel
(engl. Trigger) Das Züngel ist ein mechanisches Bauteil, welches vom Schützen mit dem Schiessfinger gedrückt wird um den Schuss auszulösen. Das Züngel ist mechanisch mit dem Abzugssystem verbunden und ist auch nicht selten ein Teil von diesem.


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